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Auf dieser Seite findet ihr in lockerer, chronologischer Reihenfolge Pressemitteilungen, die uns immer wieder zur
Veröffentlichung erreichen.
Aufruf zur Teilnahme an den HIV-Testwochen - HIV-Schnelltest und HIV/STD-Beratung im Rahmen der IWWIT-Kampagne vom 1.10. - 15.11.2010
Bremen, 10. September 2010
Rat & Tat Zentrum für Schwule und Lesben e. V., www.ratundtat-bremen.de
"Heute ist es wichtig zu wissen: Bin ich HIV-positiv?. Der Test ist mittlerweile zum Baustein der Prävention für Männer, die Sex mit Männern
haben, geworden. Dieses Wissen verhindert nicht nur den Verlauf schwerer Erkrankungen bei HIV, sondern kann neue Infektionen verhindern.
Deshalb beteiligen wir uns mir der Gemeinschaftsaktion an dieser IWWIT-Kampagne", sagt Bernd Thiede vom Rat & Tat Zentrum für Schwule
und Lesben e. V. Bremen.
Die AIDS-Beratung im Rat & Tat Zentrum und die AIDS/STD-Beratung im Gesundheitsamt Bremen bieten gemeinsam im Rahmen der IWWIT-Kampagne
Information und Beratung zu HIV und sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD) für Männer, die Sex mit Männern haben, an.
Mitarbeiter beider Einrichtungen beraten in den Räumen der AIDS/STD-Beratung des Gesundheitsamtes Bremen. Beide Einrichtungen bieten seit 25 Jahren anonyme, qualifizierte und kompetente HIV-Beratung in Bremen.
Das Rat & Tat Zentrum begleitet vorwiegend Schwule und bisexuelle Männer in Fragen zu Sexualität, Identität und Gesundheit. Das Gesundheitsamt richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen zu allen Gesundheitsfragen.
Außer auf HIV kann auch ein Test auf Hepatitis B, C und Syphilis gemacht werden.
Nach einer Beratung können sich die Interessierten mit dem HIV- Schnelltest für 20,00 € testen lassen oder den kostenlosen HIV-Antikörper-Test
mit einer Woche Wartezeit wählen. Das Ergebnis des HIV-Schnelltests liegt innerhalb von 45 Minuten vor. Auf die Ergebnisse des regulären
HIV-AK-Testes, sowie der Untersuchungen auf Hepatitis B, C und Syphilis muss man eine Woche warten. Die Ergebnisse der beiden HIV-AK-Tests
sind sicher. Wichtig ist, dass für ein klares Testergebnis die riskante Situation drei Monate zurückliegen muss.
Wir bieten diese anonyme Beratung vom 1. Oktober bis 15. November an. Die Beratung findet ohne Anmeldung jeden Montag von 15 bis 17 Uhr im
Gesundheitsamt, Horner Str. 60 – 70, Tel.: 0421-361-15121, Eingang 1 (Rosenpavillon), 1. Stock, Zimmer 1.011) statt.
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Rat & Tat Zentrum begrüßt die Aufnahme des Schutzes der eingetragenen Lebenspartnerschaft in Art. 21 der Bremischen Landesverfassung
Bremen, 24. August 2010
Rat & Tat Zentrum für Schwule und Lesben e. V., www.ratundtat-bremen.de
"Wir sind hocherfreut über den heutigen Beschluss der Bremischen Bürgerschaft, die eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe gleichzustellen
und sie dadurch unter den Schutz des Staates zu stellen", so Thomas J. Krieger, Vorstand des Rat & Tat Zentrums in Bremen.
Bremen hat als erstes Bundesland den besonderen Schutz der eingetragenen Lebenspartnerschaft in seine Landesverfassung aufgenommen.
Ihrem gemeinsamen Antrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, der FDP und DIE LINKE haben alle vier Fraktionen in der heutigen
Sitzung der Bremischen Bürgerschaft zugestimmt und erreichten so die Dreiviertelmehrheit, die für eine Änderung der Landesverfassung
notwendig ist. Hiermit zeigen die Abgeordneten, dass sie eine Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe für
richtig halten.
Bereits das Bundesverfassungsgericht hat am 17. Juli 2002 die Rechtmäßigkeit des Gesetzes der eingetragenen Lebenspartnerschaft bestätigt
und eine Gleichstellung mit der Ehe für möglich erachtet. Aus der Existenz des Art. 6 des Grundgesetzes, indem der besondere Schutz
der Familie benannt ist, kann keine Schlechterstellung für eingetragene Lebenspartnerschaften geschlossen werden, so die Verfassungsrichter.
Viele Lesben und Schwule werden den heutigen Beschluss mit Genugtuung aufnehmen, da dieser Schritt eine Stärkung der Rechte für
gleichgeschlechtliche Lebensweisen bedeutet. Wir danken den Bremer Abgeordneten für ihre Entscheidung. Sie wird vielen Menschen Mut
machen, zu ihrem Leben und ihrer Partnerschaft zu stehen.
"Allerdings stellt die jetzt erfolgte Änderung der Bremer Landesverfassung nur einen Schritt da. Weitere müssen folgen. So forden wir
die Politiker in den anderen Bundesländern und in Berlin auf, dem Beispiel Bremens zu folgen und die Gleichstellung der
eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe in den anderen Landesverfassungen und im Grundgesetz aufzunehmen",
sagt Thomas Krieger.
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Anlässlich der Wiener Welt-Aids-Konferenz möchte die AIDS-Hilfe Bremen e.V. zur Situation in Bremen Stellung beziehen.
Bremen, 20. Juli 2010
Dr. Torsten Schmidt, Aids Hilfe Bremen e.V. (tschmidt@aidshilfe-bremen.de)
1. Laut Robert Koch Institut gab es 2009 in Deutschland 2856 HIV Neuinfektionen. Dies ist ein weiterer (leichter) Anstieg
der Infektionszahlen, der sich seit der Jahrtausendwende beobachten lässt. Betroffen sind vor allem Männer, die Sex mit
Männern haben (MSM) und Menschen nach heterosexuellem Kontakt.
Nach Auffassung der AIDS-Hilfe Bremen e.V. sind die steigenden Zahlen zum einen Ausdruck nachlassender Risikowahrnehmung
gegenüber einer zwischenzeitig als behandelbar wahrgenommenen Infektion, aber auch Ausdruck einer höheren Bereitschaft
einem HIV Test durchzuführen.
2. Seit 2004 erhält die AIDS-Hilfe Bremen e.V. für ihre Arbeit keine öffentliche Förderung mehr. Sie ist damit die
einzige AIDS-Hilfe in Deutschland, deren Arbeit nicht mehr staatlich gefördert wird. Seitdem sind wir vor allem auf
Spenden und Projektarbeit angewiesen, um dem Anspruch und den Zielen unsere Aufgabe gerecht zu werden.
Neben unserer tagtäglichen Beratungsarbeit hier ein paar Stichworte zu aktuellen Problemen in Bremen.
Prävention: Auch wenn eine Infektion behandelbar ist, muss das erste Ziel die Vermeidung einer Infektion sein. In diesem
Sinne bleibt es eine ständige Herausforderung vor allem junge Menschen, an der Schwelle zum Erwachsenensein, über die
Krankheit und die Vermeidung einer Infektion aufzuklären. Wir würden uns mehr öffentliche Unterstützung bei dieser
Arbeit wünschen. Aktuell arbeiten wir an einer Intensivierung unserer schulischen Präventionsarbeit.
Betreuung von älter werdenden Infizierten: Gerade bei der Gruppe infizierter Menschen mit einer gleichzeitigen
Drogenbiografie, die wir seit ca. 20 Jahren im Betreuten Wohnen betreuen, kommen wir mit zunehmenden Alter der
KlientInnen an konzeptionelle Grenzen. Wir arbeiten an der Realisierung einer Hausgemeinschaft, in der zukünftig
bisher vereinzelt lebende KlientInnen in eigenen Wohnungen leben. Ziel ist ein altersgerechtes Wohnen, die
Sicherung eines hohen Betreuungsstandarts und Kosteneinsparnisse durch Synergieeffekte und durch Vermeidung von
stationärer Pflege.
Schnelltest HIV: Nur wer sich testen lässt kann sich ggf. behandeln lassen und das Ansteckungsrisiko Dritter vermeiden.
Seit 2009 bietet die AIDS-Hilfe Bremen e.V. erstmalig für Bremen einen anonyme HIV-Schnelltest an. Inklusive einer Beratung
erhält man sein Ergebnis nach ca. einer halben Stunden - dies mindert die Schwellenängste gegenüber einem Test. Ein erstes
Resümee ist auf unserer Website (www.aidshilfe-bremen.de) unter downloads nachzulesen.
Herausragendes Ergebnis: Eine hohe Erreichbarkeit von Menschen mit Migrationshintergrund; offensichtlich wird uns als
freie, nicht-staatliche Einrichtung ein besonderes Vertrauen entgegengebracht.
Afrika-Tag: Die AIDS-Hilfe Bremen e.V. organisiert 2010 den zweiten Afrikatag, am 21. August im Bürgerhaus
Gemeinschaftszentrum Obervieland. Titel der Veranstaltung: Gesundheit und Musik. Richten tut sich die Veranstaltung
an afrikanische MitbürgerInnen in Bremen, deren PartnerInnen, Freunde, Nachbarn, den Stadtteil, alle. Ziel ist die
Einbindung eines schwierigen Themas in einen kulturell-musikalischen Rahmen, um das Risikobewußtsein gegenüber der
Infektion zu erhöhen und die Gesundheitswege in Bremen bekannt zu machen.
Wer ausführlichere Information zu den Stichpunkten im Besonderen und zur Arbeit und Situation der AIDS-Hilfe Bremen e.V.
im Allgemeinen möchte, der kann sich an eine der folgenden Telefonnummern wenden: Thomas Fenkl: 0421 33 6363 12, Dr. Torsten
Schmidt: 0421 33 6363 16.
www.aidshilfe-bremen.de
www.aidshilfe.de
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Schüler der Schiffdorfer Max Eyth Schule sammeln für dieAIDS-Hilfe Bremen
Bremen, 21. Mai 2010
Dr. Torsten Schmidt, Aids Hilfe Bremen e.V. (tschmidt@aidshilfe-bremen.de)
Am kommenden Mittwoch den 26. Mai 2010, um 12:00 Uhr übergibt eine
Schüler-Delegation der Schiffdorfer Max Eyth Schule der AIDS-Hilfe Bremen
e.V. eine durch die Schülerschaft gesammelte Spende von 120 Euro. Die
Schüler aus Niedersachsen wollen damit einen Beitrag leisten und die
AIDS-Hilfe Bremen e.V. in ihrem Bemühen unterstützen, ein ambulant betreutes
Wohnen für alte, mit HIV infizierte Menschen mit einer zusätzlichen
Drogenbiografie aufzubauen.
Anlässlich des Welt Aids Tages 2009 haben die Schüler der Jahrgangsstufe 12
in einem Kurs zur Gesundheitspflege den Fernsehbeitrag von Radio
Bremen/Buten und Binnen über die Situation alter, infizierter
Drogenkonsumenten gesehen. Die AIDS-Hilfe Bremen e.V. bemüht sich seit
längerem, für diese Gruppe eine Betreuung aufzubauen und eine Immobilie zu
mieten oder zu erwerben. Über diese Zusammenhänge haben die Schüler an einem
folgenden Präventionstag informiert und unter den Schülern der Schule Geld
zur Unterstützung der AIDS-Hilfe Bremen e.V. gesammelt.
Thomas Fenkl, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Bremen e.V.: „ Mehr als die
Höhe des Betrages gilt es die Symbolik und das Engagement zu würdigen. Junge
Schüler setzten sich ein für eine Gruppe von Menschen, die in unsere
Gesellschaft am Rande stehen und die tatsächlich durch ihr frühes Altern auf
die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen sind.“
Die Schüler nutzen die Gelegenheit, um die Arbeit der AIDS-Hilfe Bremen e.V.
kennenzulernen. Und sie werden auf Betroffene treffen und sich mit Ihnen
austauschen.
www.aidshilfe-bremen.de
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queeres Sommercamp (Teil 3)
Berlin, 19. Mai 2010
GEMEINSAM MEHR e.V. (gemeinsammehr@queerlive.de)
Auch in diesem Jahr wartet der Verein Gemeinsam mehr e.V. mit einer ganz
besonderen Attraktion auf, die Rede ist vom 3. Sommercamp „Gayisland“.
Im Jahr 2008 ins Leben gerufen, erfreut sich dieses Sommercamp einer
großen Beliebtheit bei Schwulen und Lesben aber auch bei Heteros die mit
ihren queeren Freunden gemeinsam Urlaub verbringen wollen.
Die Insel befindet sich in mitten der Mecklenburgischen Seenplatte,
zwischen Neustrelitz und der Müritz. Mehre Strände im Umfeld locken zum
baden ein oder auch zum erkunden der Strecke mit dem Paddel- oder
Motorboot. Wer lieber auf dem Trocknen bleibt kann die Gegend gerne mit
dem Rad entdecken.
Insgesamt geht Gayisland in diesem Jahr 10 Tage, auf Wunsch vieler
TeilnehmerInnen musste die Dauer verlängert werden.
Termin: vom 30.07 bis 08.08 2010.
Vor Ort steht eine begrenzte Anzahl an Betten in kleinen Bungalows zur
Verfügung aber auch ein eigenes Areal für die vielen Zelte auf der
Insel. Zusätzlich gibt es einen Pavillon der ausschließlich den
Gayisländern zur Verfügung steht, dieser wird zur Kommunikation und für
die Mahlzeiten genutzt.
Im Preis enthalten ist ein Frühstück. Für ein Mittag oder Abendessen
entscheiden sich die Insulaner optional vor Ort. Da es viele Insulaner
nach dem Frühstück an die Strände oder in andere Städte zieht, hat sich
Gemeinsam mehr e.V. für das Frühstück im Preis entschieden.
Die sanitären Einrichtungen auf Gayisland sind einzigartig für einen
Zeltplatz und entsprechen KEINEN Klischees die man aus Erfahrung
vielleicht aufgebaut hat. Einzelduschen mit eigener Umkleide, Sauna aber
auch Waschmaschinen und Trockner für Textilien stehen bereit.
Gayisland ist für den schmalen Geldbeutel gestrickt und der beste
Beweis, dass man Inseln mit vielen Homos nicht nur mit dem Flugzeug
erreicht. Gerade Jugendliche in der Ausbildung, Studenten nutzen die
Möglichkeit. Gayisland ist vom Alter nach oben offen. In der
Vergangenheit kamen Gäste aus der gesamten Bundesrepublik aber auch aus
Frankreich, Österreich und den Niederlanden.
Man kann selbst im Vorfeld entscheiden wie lange man Urlaub macht, ob es
ein Wochenende für einen Kurztrip oder die vollen 10 Tage werden sollen.
Mögliche Tagesaktivitäten:
- Strandbesuche
- Paddelbootfahrten
- Motorbootfahrten
- Radtouren
- Müritztour
- Besuch im Kletterpark
- Lagerfeuer (jeden Abend)
- Grillen (jeden Abend)
- Neptunfest
- Nachtwanderungen
- Städtetouren nach Rostock und Berlin sind möglich für Gäste aus dem
Bundesgebiet
- uvm.
Preis: 109,00 € inkl. Frühstück mit eigenem Zelt (10 Tage), 159,00 € inkl. Frühstück im Bungalowbett (nur 10 Tage
komplett) Bei den Übernachtungen im Zelt kann man auch weniger als 10 Tage buchen, beispielsweise ein Wochenende.
www.gayisland.eu
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CSD Nordwest 2010 in Oldenburg
Bremen, 17. Mai 2010
Annie Heger, LuST e.V. Oldenburg (kontakt@annierockt.de)
Oldenburg - Weltweit erinnern sich jedes Jahr Lesben, Schwule und Transgender an das
Jahr 1969, als sich in New York die Gay Community zum ersten mal öffentlich gegen
willkürliche Diskriminierung durch die Polizei zu Wehr setzten.
In Oldenburg findet der Christopher Street Day zum 16. Mal statt: Demonstration, Gedenk- und Feiertag zugleich.
Der CSD Nordwest wird sich auch in diesem Jahr gewohnt politisch zeigen. Es werden
zahlreiche Fußgruppen erwartet, ein Meer an Schildern, Regenbogenfahnen und wie
immer phantasievoll geschmückte Wagen mit politischen Forderungen.
Wir haben uns in diesem Jahr drei politische Leitthemen auf die Fahnen geschrieben:
Ergänzung des Artikel 3, Absatz 3 im Grundgesetz durch das Merkmal »sexuelle Identität«, Gemeinsames Adoptionsrecht für LebenspartnerInnen
und die Entschädigung der Geschädigten durch §175 StGB - BRD (§151 StGB - DDR).
die komplette Pressemitteilung als pdf-Datei
www.csd-nordwest.de
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Kostenloses Testangebot zum Welthepatitistag 2010
Bremen, 17. Mai 2010
Dr. Torsten Schmidt, Aids Hilfe Bremen e.V. (tschmidt@aidshilfe-bremen.de)
Anlässlich des Welthepatitistages am 19.05.2010 verlängert die AIDS-Hilfe
Bremen e.V. ihr kostenloses Angebot für einen anonymen Hepatitis-C
Schnelltest. Dieses Gesundheitsangebot gilt noch bis Juli 2010. Für den Test
selbst wird nur ein Tropfen Blut benötigt, das Ergebnis liegt nach ca. 15
Minuten vor. Es ist eine Anmeldung erforderlich unter 0421 33636313.
Hepatitis-C ist eine Leberentzündung (Gelbsucht), die durch das
Hepatitis-C-Virus (HCV) übertragen und hervorgerufen wird. Hepatitis-C wird
am häufigsten infolge einer Bluttransfusion und/oder Blutkontakt (wie etwa
unsafem Sex etc.) übertragen.
Thomas Fenkl, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Bremen e.V.: „Hepatitis C ist
eine Infektion, die in ihrer Bedeutung unterschätzt wird: Sie hat
vergleichbare Infektionswege wie HIV, tritt aber etwa zehnmal häufiger auf.
Sie ist infektiöser, als HIV und erfordert eine langwierige Behandlung mit
einer Erfolgsquote von bis zu 80%. Die Aufklärungsmaßnahmen und
Präventionsbemühungen für diese Krankheit müssen verstärkt werden, wobei die
Infektionsrisiken einer HCV auf dem gleichen Wege minimiert werden können,
wie bei HIV.“
Alleine in Deutschland wird die Zahl der Infizierten auf 400.000 – 800.000
Menschen geschätzt. Bei vielen bleibt die Hepatitis-C über Jahre unerkannt.
Die hohe Zahl der Infizierten steht im Gegensatz zum Risikobewußtsein, das
in der Bevölkerung dieser Krankheit entgegengebracht wird. Dabei ist eine
präventive Impfung gegen die Infektion möglich.
www.aidshilfe-bremen.de
www.worldhepatitisday.org
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Magnus Hirschfeld
Köln, 14. Mai 2010
Jürgen Zehnle, Schutter Verlag (schutter-verlag@gmx.de)
Ein historisches und ein aktuelles Ereignis zu Magnus Hirschfeld und dem heutigen Tag: Heute jährt sich der 75 Todestag von Dr.
Magnus Hirschfelds, der am 14.5.1953 starb. Aus diesem Anlaß geben wir am heutigen 14. Mai 2010 den Redaktionsschluß des 1.
Bandes der NEU-Edition des Hirschfeld-Werks „Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen“ bekannt, der im Juli 2010 erscheint. Das
Standardwerk der Sexualwissenschaft erscheint in erweiterter NEU-Edition - Band 1 von 1899
Köln. - Das zwischen 1899 und 1923 von dem berühmten Sexualforscher Magnus Hirschfeld herausgegebene „Jahrbuch für sexuelle
Zwischenstufen, unter besonderer Berücksichtigung der Homosexualität“ wird gemeinsam vom Rosa Archiv (es digitalisiert
alle Jahrgänge) und dem Schutter Verlag (er verlegt alle Jahrgänge) in einer um aktuelle Texte ergänzten Edition neu
herausgegeben. Der erste Band wird nun, 75 Jahre nach Hirschfelds Tod, neu erscheinen und neben der Wiedergabe des
ersten Bandes der Zeitschrift Beiträge der Professoren Dr. Erwin J. Haeberle und Dr. Rüdiger Lautmann, beide Berlin,
enthalten. Die Bände zwei und drei, auch mit neuen Beiträgen namhafter Wissenschaftler und dem Nachdruck (kein Faksimile)
der Jahrgänge 1900 und 1901, sind ebenfalls für 2010 in Planung...
www.JfsZ.de
www.rosa-archiv.de
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20. Schwules Sommer Camp 17.7. – 14.8.2010 in Albstedt bei Bremen
Albstedt, 27. April 2010
Werner Edler, Theaterwerk Albstedt(info@theaterwerk.de)
Auch dieses Jahr wieder in Albstedt: Sommer, Sonne, Männer… 4 Wochen schwule Insel, Aktiver Urlaub, kreativer Freiraum und auch
Zeit zum relaxen. Das Programm wird von den Teilnehmern selbst organisiert, da ist vieles möglich:
Künstlerisches wie: Tanz, Theater; Musik, Trommeln, Chor, Fotografieren, Bodypainting… Sportliches: Volleyball, Gayrobic,
Schwimmen im Pool und Baggersee, Fitness, Sauna… Ausflüge: Fahrradtouren, Kanutouren, Nordsee, Bremen, Worpswede, Bremerhaven…
Entspannen: auf der Wiese liegen, ein Schätzchen halten, was spielen…
Sich näher kommen: Gespräche, Lesungen, Yoga, Meditation, Massage, am Lagerfeuer den Abend ausklingen lassen oder eine
rauschende Ballnacht feiern… Urlaub anders und gaymeinsam. Und das nun zum 20. Mal in Albstedt!
Du kannst dich für eine oder mehrere Wochen anmelden. Jede Woche ist in sich abgeschlossen. Du kannst im Tagungshaus oder im
eigenen Zelt übernachten.
www.schwulersommer.com
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Schwule Führungskräfte in Bremen unterstützen Verfasssungsänderung zur Gleichstellung von Lebenspartnern
Bremen, 23. April 2010
Völklinger Kreis e. V. Regionalgruppe Bremen (bremen@vk-online.de)
Zur Absicht der Bremer Bürgerschaft, eingetragene Lebenspartnerschaften künftig in der Länderverfassung mit der Ehe
gleichzustellen, erklärt Markus Strauß, Vorsitzender der Regionalgruppe Bremen des Völklinger Kreis e.V. -
Bundesverband schwuler Führungskräfte:
"Wir begrüßen den Vorstoß der rot-grünen Landesregierung und die fraktionsübergreifende Unterstützung durch die FDP
und die Linke. Dieser Schritt zur Verfassungsänderung ist schon lange überfällig. Dass die CDU dagegen Schwule
und Lesben mit dem Scheinargument des besonderen Schutzes der Ehe im Grundgesetz weiter diskriminieren will,
kann nicht nachvollzogen werden. Die Partei stellt sich damit klar gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts
vom 7. Juli 2009."
Das höchste deutsche Gericht hatte festgestellt, dass Lebenspartner bei allen Rechten gleich behandelt werden müssen,
da sie in gleicher Weise füreinander einstehen müssen wie Ehegatten.
"Die CDU muss sich endlich von den verkrusteten Strukturen trennen und sich der offenen und modernen Gesellschaft einer
Großstadt anpassen", so Strauß weiter. Die Christdemokraten in Hamburg und in anderen Bundesländern zeigen ganz klar,
wie das geht.
www.vk-online.de/bremen.html
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